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Arten
In den meisten Zoos gibt es Zebras.
Zebras werden sehr gerne in Zoos und Wildparks gehalten,
da sie von der Ernährung und der Haltung her wie Pferde recht anspruchslos
sind.
In freier Wildbahn
können Zebras durchaus 20 Jahre alt werden, in Tiergärten bei
entsprechender Pflege auch schon mal bis zu 30 Jahre.
Ursprünglich gab es Zebras in ganz Afrika. In Nordafrika sind sie jedoch
schon vor tausenden Jahren ausgerottet worden.
Es gibt drei Arten von Zebras:
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Das
Steppenzebra lebt, wie der Name schon sagt, in der Steppe |
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Das Bergzebra erklettert
auch steile Berghänge. |
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Das Grevyzebra ist die
größte Zebraart. |
Sie
unterscheiden sich untereinander im Herdenverhalten, in der Zeichnung und
in ihren Lauten. Während das Grevyzebra sehr eselähnlich ist, zeichnet
sich das Steppenzebra durch eine weder esel- noch pferdeähnliche
Lautäußerung aus, die schwer zu beschreiben ist.
Lebensweise
Zebras
leben ausschließlich in Afrika, allerdings leben die verschiedenen Arten
auch in verschiedenen Teilen Afrikas.
Alle
Zebras leben in Herden. Grevyzebras bevorzugen kleinere Gruppen.
Bergzebras leben in größeren Herden mit weniger als hundert Tieren,
Steppenzebras leben in den größten Herden mit mehr als hundert, manchmal
sogar mehreren tausend Tieren.

Stirbt der Leithengst oder zieht sich in hohem Alter von der Führung
seiner Gruppe zurück, wird in der Regel die gesamte Gruppe von einem
anderen Hengst übernommen.

Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ist sehr
groß. Die Mitglieder finden immer wieder zusammen. Sie erkennen sich
untereinander sowohl am Geruch, wie auch an der Stimme und an der
Zeichnung. Diese Zeichnung ist, so ähnlich sich die Tiere auch scheinbar
sind, bei jedem Zebra verschieden.
Ein weiteres Zeichen des Zusammenhaltes ist die gegenseitige Fellpflege.
Alle Körperteile, die ein Zebra nicht selbst erreichen kann, werden von
einem anderen Tier gepflegt. Dazu stellen sie sich nebeneinander und
bearbeiten Hals, Mähne und Rücken des anderen.
Der größte natürliche Feind der Zebras ist der Löwe, so finden sich Löwen
auch in der Regel in der Nähe von Zebra-Herden.
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Verhalten
Die Hengste kämpfen oft miteinander, fügen sich aber niemals tödliche
Verwundungen zu. Zebras sind unheimlich verspielt und unbändig.
Ein Staubbad ist für Zebras eine wichtige und sehr wirksame Art, die Haut
rein zu halten. Das Zebra wälzt sich auch gerne im Schlamm. Wenn es den
getrockneten Lehm dann abschüttelt, lösen sich lose Haare und trockene
Haut.

Zebras schlafen wie alle Huftiere im Stehen. Nur die Fohlen legen sich zum
Schlafen hin.
Auf der Flucht vor Raubtieren (Löwen, Leoparden, Hyänen) können Zebras
über kurze Entfernungen eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreichen.
Wenn
Zebras böse werden, beißen und treten sie. So mancher Löwe erlitt durch den
Tritt ihrer harten Hufe einen Kiefernbruch und ist dadurch elend
verhungert.
Jungtiere
Wie bei allen Herdentieren können die Fohlen ihrer Mutter sofort nach der
Geburt folgen. Es steht schon eine Stunde nach der Geburt auf seinen
Beinen.
Die
Fohlen kommen meist zwischen November und April, also während der
Regenzeit zur Welt.
Mütter und neugeborene Jungtier bleiben einige Tage allein, um sich so gut
kennen zu lernen, dass sie sich auch in der Herde wiedererkennen können.

Fohlen kommen mit braunen Streifen zur Welt.
Sie bleiben etwa zwei Jahre bei der Herde, danach werden
die jungen Männchen von den Hengsten vertrieben. Die jungen Hengste bilden
dann eigene Gruppen.
Fohlen trinken etwa ein Jahr lang Muttermilch, fressen aber schon nach
einer Woche etwas Gras.
Das
Geheimnis der Streifen
Sind
Zebras nun schwarz-weiß oder weiß-schwarz???
Immer wieder stellt sich die Frage: "Wozu haben Zebras diese Streifen?"

Längere Zeit glaubten Wissenschaftler die Streifen dienten der Tarnung,
dafür sind sie allerdings zu auffällig. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass das auffällige Streifenmuster vor den Attacken der
Tsetsefliege schützt. Diese Fliege ist ein großer Feind der Zebras, da sie
bestimmte Krankheiten überträgt. Zur Untersuchung wurden Pferdeattrappen
mit und ohne Streifen benutzt. Die Fliegen flogen viel seltener die
gestreiften Attrappen an. Tsetsefliegen können viel besser dunkle Dinge
sehen. Das hell-dunkle Fell der Zebras können sie nicht gut erkennen.
Es wurden Versuche mit einem Nachtsichtgerät durchgeführt und
festgestellt, dass die Zebras in der Nacht so gut wie unsichtbar sind. Sie
standen in einer Herde von Gnus. Die Gnus waren zu sehen, die Zebras
nicht. Damit schützen sie ihre Streifen auch in der Nacht vor Jägern.
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