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1) Aussehen
Der Schwalbenschwanz ist einer der größten und
auffälligsten Schmetterlinge, die es gibt. Das Besondere an ihm ist
einerseits die Form seiner hinteren Flügel, deren lange, spitze Enden
(ähnlich wie bei einer Schwalbe) ihm seinen Namen gegeben haben.
Andererseits hat er auch eine ganz außergewöhnliche Zeichnung.
Die Flügelspannweite eines Schwalbenschwanzes beträgt 75 - 100 mm.

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In
manchen Gebieten tritt der Schwalbenschwanz mit fast schwarzen
Flügeln auf. Dennoch sind die Zeichnungen noch sichtbar. |
2)
Lebenszyklus
Der Schwalbenschwanz macht,
wie jeder andere Artgenosse auch, große Verwandlungen durch, ehe er dieser
große bunte Schmetterling wird.

Zunächst werden die Eier einzeln an
einer Futterpflanze abgelegt. Links unter dem Blatt siehst du vergrößert
ein solches Ei. Rechts, auch vergrößert dargestellt, ist ein Ei, in dem sich
die Raupe schon gebildet hat.
Die frisch geschlüpfte Raupe ist ein leckeres Futter für Vögel. Sie
schützt sich, indem sie für einige Zeit die Farbe von Vogelkot annimmt. So
ist sie für den Feind uninteressant.

Die Raupe häutet sich nun regelmäßig. Nach der dritten
Häutung bekommt sie eine hellgrüne Haut mit hellen orangefarbenen Punkten und
schwarzen Streifen.
Bei Gefahr schreckt sie Feinde durch das Aufrichten zweier Furcht
erregender "Hörner" ab, die du auf der Zeichnung oben gut erkennen kannst.
Die Raupe heftet sich eines Tages an einen Stängel und verpuppt sich. Das
tut sie in der Regel während der Wintermonate. Die Raupe auf dem unteren
Bild ist bereits mithilfe eines Seidenfadens festgeheftet.

In der Puppe findet nun die Verwandlung zum
ausgewachsenen Schmetterling statt.
Wenn im Frühling die ersten warmen Sonnenstrahlen auf
die Puppe treffen, beginnt der Schmetterling zu schlüpfen. Die Puppenhülle
platzt am Rücken auf, und der Schmetterling kriecht mühevoll heraus.
Zuerst sind die Flügel noch verknittert und verdreht, aber innerhalb
von Minuten werden sie ausgebreitet, und der Schmetterling flattert davon.
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3)
Ernährung Wie fast alle anderen
Schmetterlinge auch, nimmt der Schwalbenschwanz die meiste Nahrung in
einem frühen Lebensstadium, nämlich als Raupe, zu sich. Die Raupe frisst
ausschließlich die Blätter von bestimmten Pflanzen wie Karotten oder
Fenchel. Sie besitzt kräftige Mundwerkzeuge, die sich gut zum Zerkleinern
von faserigen Pflanzenblättern eignen.
Die Raupe frisst praktisch ohne Pause und nimmt erstaunlich schnell an
Gewicht zu.
Sobald sich die Raupe zum Schmetterling entwickelt hat, ist die
Wachstumsphase beendet, der Schmetterling benötigt Nahrung nur noch, um
genug Energie zum Fliegen und zur Fortpflanzung zu haben. Dafür saugt er
mit einem langen Rüssel, den er einrollen kann, den zuckerhaltigen
Nektar aus Blumen, von deren Duft oder Farbe er angelockt wird.

3)
Fortpflanzung und Entwicklung
Das einzige Lebensziel des erwachsenen
Schmetterlings besteht darin, einen Partner zur Fortpflanzung zu finden
und wieder neue Eier zu legen. Die Paarungszeit im Frühling und Sommer
wird so gut wie möglich genutzt, um das Fortbestehen der Art zu
garantieren.

Die Dauer der Entwicklung eines
Schwalben-schwanzes vom Ei bis zum ausgewachsenen Schmetterling kann ganz
unterschiedlich sein.
Nach Ablage der Eier dauert es acht bis zehn Tage, bis die jungen Raupen
ausschlüpfen. Sie fangen sofort an zu fressen und hören damit in den
nächsten sechs bis sieben Wochen nicht auf.
Die Entwicklung von der Puppe zum Schmetterling kann zwischen 2 und 24
Wochen dauern.
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Der Schwalbenschwanz
lebt bis zu einem halben Jahr als Raupe oder Puppe, aber nur einen
knappen Monat als Schmetterling. |
Hättest du's gewusst?
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Eine afrikanische
Art des Schwalbenschwanzes lebt besonders gefährlich, weil sie so viele
Feinde hat. Diese Art "tarnt" ihre Weibchen. Sie sehen so aus wie
Schmetterlinge ganz anderer Arten, die für Feinde nicht genießbar sind.
Deshalb werden sie eher in Ruhe gelassen.
Sie Männchen hingegen haben die typische Form und Färbung eines
Schwalbenschwanzes.
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In Alaska gibt es eine Schwalbenschwanz-Rasse, die den langen, kalten
Winter als Puppe verbringt und dann schlüpft, um während des kurzen
nordischen Sommers ein einziges Mal Eier abzulegen.
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