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Feldhasen
1) Lebensweise
Feldhasen leben auf Wiesen, Weiden und Äckern. Sie
legen - anders als die Kaninchen - keine Höhlen und Baue an, sondern ruhen
tagsüber in einer Mulde im Boden (Sasse), in der sie geschützt sind. Durch
ihre braune Farbe sind sie dort für Feinde kaum zu erkennen.

Wenn ein Feldhase von einem Feind
gejagt wird, kann er ihn meist abschütteln. Seine langen Hinterbeine und
sein schlanker Körper sind für die Flucht gut geeignet.
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Wenn ein Feldhase flüchtet,
schlägt er Haken und kann so seinen Verfolger überlisten. |

2) Fortpflanzung
Die meisten Jungen der Feldhasen
kommen zwischen März und September zur Welt. Während der Paarungszeit
kommt es zwischen den Männchen sehr oft zu wilden Raufereien und
Verfolgungsjagden.

Die Weibchen können bis zu
viermal im Jahr Junge bekommen. Im Wurf sind meistens zwei bis vier Junge.
Der erste Wurf wird in der Regel im Frühling geboren. Die Geburt finden in
einer mit Gras ausgepolsterten Mulde statt.
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Die Jungen haben - anders als
die Kaninchen, die nackt und blind zur Welt kommen - von Geburt an ein
Fell und offene Augen! |
Nur drei Wochen lang werden sie
gesäugt, dann fressen sie bereits selbständig.


3) Nahrung
Der Feldhase geht meist in der
Abenddämmerung auf Nahrungssuche. Er hält sich nahe am Boden und legt die
Ohren flach an. Damit er nicht entdeckt wird, bewegt er sich ganz langsam
und hüpft nicht.
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Feldhasen fressen
hauptsächlich Gräser und Kräuter, sie knabbern aber auch an Wurzeln. |
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Schneehasen
1) Lebensweise
Der Schneehase lebt in kalten
Gebieten. Im Winter wird sein Fell völlig weiß, damit er im Schnee besser
vor den Blicken der Feinde geschützt ist. Nur die Ohrenspitzen bleiben
schwarz.
Im Sommer sind die Schneehasen braun. Nur in sehr kalten Gebieten der
Arktis, wo ständig Schnee liegt, bleibt das Fell immer weiß.

Schneehasen leben meistens
allein. Sie sind scheue Einzelgänger. Nur wenn der Winter kommt, bilden
sie oft große Gruppen, um sich besser vor Räubern zu schützen.
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Bei Gefahr fliehen alle
Tiere der Gruppe in eine andere Richtung und verwirren so den
Feind. |
Die größten Feinde der
Schneehasen sind Polarfuchs und Wolf, aber auch Luchs und Steinadler.

2) Fortpflanzung
Auch bei den Schneehasen kommt es
in der Paarungszeit zu heftigen Kämpfen zwischen den Männchen.
Die kleinen Häschen kommen nach 50 Tagen zur Welt - eine längere Tragezeit
als bei den Feldhasen. Dafür sind die Jungen bei der Geburt schon besser
entwickelt. Ihre Chance, in ihrer nassen und kalten Umgebung zu überleben,
ist so größer.
Das Weibchen bringt in ihrem Lager ein bis fünf Junge zur Welt, deren Fell
zuerst braun ist.

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Auch die Jungen der
Schneehasen haben bei der Geburt schon ein Fell und können sehen und
laufen. |
Wie auch bei den Feldhasen werden die Jungen nur
einmal pro Tag von der Mutter gesäugt. Schneehasenweibchen bekommen zwei
bis drei Würfe im Jahr.

3)
Nahrung
Auch der Schneehase verlässt
seine Sasse erst bei Einbruch der Nacht, um nach Nahrung zu suchen In der
Arktis sind die Futterquellen der Hasen oft bis zu 280 Tage im Jahr mit
Schnee bedeckt. Viele der Hasen verhungern in dieser Zeit.
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Der Schneehase ernährt sich
hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Zwergsträuchern. |
Wenn die Nahrung unter dem Schnee
liegt, muss der Schneehase sie mit seinen scharfen Krallen herauskratzen,
um zu überleben.
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