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Thema des Monats:
Dinosaurier (Teil 1)
Dinosaurier - die wohl interessantesten und
eindrucksvollsten Tiere, die je auf unserer Erde gelebt haben.
Vor etwa 250 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten
Reptilien. Das Zeitalter der Dinosaurier wird Erdmittelalter oder
Mesozoikum genannt. Es wird in drei Abschnitte eingeteilt - Trias, Jura
und Kreide - und dauerte etwa 150 Millionen Jahre. Du siehst also,
dass es Dinosaurier sehr lange auf der Erde gegeben hat, ehe sie
ausstarben.
Es gab viele verschiedene Arten. Manche von ihnen waren Pflanzenfresser,
andere ernährten sich von Fleisch.
Erst gegen Ende der Kreidezeit, kurz vor dem Aussterben, entwickelten sich
die größten und mächtigsten Dinosaurier, wie zum Beispiel der
Tyrannosaurus. Er wurde bis zu 15
Meter lang
und war natürlich ein Fleischfresser. Weil er so groß und kräftig
war, konnte er sogar andere große Dinosaurier angreifen. Vor ihm gab es kaum
ein Entkommen, denn trotz seiner Größe konnte der Tyrannosaurus dank
seiner großen und kräftigen Hinterbeine genauso schnell rennen wie
ein Pferd.
Seine Zähn e
waren so lang wie Küchenmesser - etwa 15cm - und sehr scharf. Wenn mal
einer ausfiel, wuchs gleich ein neuer nach.
Mit seinen gewaltigen Kiefern konnte der Tyrannosaurus leicht einen Bissen
von 1m Länge und 30cm Breite auf einmal zermahlen.
Noch größer als der Tyrannosaurus war der
Brachiosaurus. Er war das größte
Landtier, das jemals auf der Erde gelebt hat. Von der Nase bis zum
Schwanz hatte er eine Länge von 27 Metern. Das ist fast so lang wie
ein Blauwal, der ja mit bis
zu 30m Länge bis heute das größte Lebewesen der Welt ist.
Der Brachiosaurus wurde bis zu 50 Tonnen (das sind 50 000 kg!) schwer.
Dieser Saurier war ein Pflanzenfresser. Er hatte nur eine kurze
Reihe stumpfer Zähne. Weil er einen so langen Hals hatte, konnte er
mühelos Blätter von den höchsten Bäumen abreißen.
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Dem Brachiosaurus sehr ähnlich war der
Brontosaurus. Er war etwas kleiner, wurde
aber immerhin auch bis z u 35 Tonnen schwer. Sein Hals war nicht so lang
wie der des Brachiosaurus, dafür war jedoch sein Schwanz länger.
Der Brontosaurus konnte sein eigenes Gewicht kaum tragen. Deshalb lebte er
überwiegend in Tümpeln, wo er sich von den Wasserpflanzen ernährte.
Ein weiterer Pflanzenfresser war der
Triceratops. Sein Körper erinnert an
einen Elefanten, di e Form seines Kopfes an ein Nashorn. Allerdings hatte
der Triceratops drei Hörner, wie die Silbe "tri" in seinem Namen schon
verrät. Andere Verwandte seine r Art hatten sogar noch mehr Hörner.
Hinten am Kopf hatte er einen großen "Kragen". Wenn er angegriffen wurde,
senkte er seinen Kopf. Durch seinen Kragen wirkte er für den Feind noch
größer und Furcht einflößender.
Der Triceratops hatte keine Zähne. Statt dessen hatte er ein sehr hartes,
verhorntes
Maul, das wie der Schnabel von einem Papagei aussah. Damit konnte er die
Pflanzen abreißen und zermahlen.
Einige Dinosaurier hatten statt einer Haut einen
dicken Panzer, um sich vor Angriffen zu schützen. Ein solcher Saurier
war der Ankylosaurus. Er hatte auf
seinem Panzer außerdem noch Stacheln aus Horn und rund um
seine Augen Verknöcherungen. Für den Ankylosaurus war ein solcher Schutz
sehr wichtig, weil er im Vergleich mit anderen Sauriern relativ klein war.
Er wog "nur" bis zu 3 Tonnen
und wurde ungefähr so hoch wie eine Tür.
Ankylosaurier hatten außerdem am Schwanzende unterschiedlich geformte
Knochenklumpen, die sie als Keulen benutzten, um sich zu
verteidigen. So mussten sie vor Feinden nie davonlaufen. Das hätten sie
auch gar nicht gekonnt, da sie sich nur ziemlich langsam bewegen konnten.
Wenn du mehr über Dinosaurier
wissen möchtest, dann schau doch nächsten Monat wieder vorbei! Es gibt
noch allerhand Interessantes zu erfahren!
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